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Haartransplantation bei einer Tonsur

Haartransplantationen im Tonsurbereich unterscheiden sich aufgrund bestimmter Merkmale – etwa des abweichenden Haarwinkels – von herkömmlichen Transplantationen. In diesem Beitrag möchten wir darüber informieren, warum Haare im oberen hinteren Bereich des Kopfes ausfallen und welche Behandlungsmethoden es gibt.

Warum kommt es im Tonsurbereich zu Haarausfall?

Bei etwa 70–80 Prozent der Männer kommt es im Laufe ihres Lebens zu einer Ausdünnung und einem Ausfall der Haare im Tonsurbereich. Die wichtigste Ursache hierfür sind hormonelle Faktoren – genauer gesagt die androgenetische Alopezie, also der sogenannte erblich bedingte Haarausfall beim Mann. Bei dieser Form des Haarausfalls reagieren die Haare in diesem Bereich besonders empfindlich auf das Hormon Dihydrotestosteron. Dadurch verkürzt sich die Anagenphase der Haare. Haare mit einer verkürzten Anagenphase werden schon früh dünner und beginnen auszudünnen. In der Anfangsphase der Ausdünnung ist dies oft kaum erkennbar. Häufig fällt die Ausdünnung erst nach dem Duschen auf, wenn die Haare nass sind. In fortgeschrittenem Stadium beginnen die dünner gewordenen Haare schließlich auszufallen, und es kommt zur vollständigen Glatzenbildung.

Erfolgsrate Haartransplantation im Scheitelbereich

Hinzu kommt: Wenn in der Familie – also bei den Eltern – bereits Haarausfall vorliegt, tritt dieselbe Situation mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bei den Kindern auf. Die Geschwindigkeit des Haarausfalls im Tonsurbereich ist jedoch nicht bei jedem gleich. In der Regel setzt sich der Haarausfalltyp des Vaters bei seinen Kindern in ähnlicher Weise fort.

Nach der Norwood-Klassifikation des Haarausfalls ist der Tonsurbereich ab Typ 3 und höher ebenfalls betroffen.

  • Typ 3: Im Tonsurbereich ist eine leichte Ausdünnung zu erkennen.
  • Typ 4: Die Glatzenbildung beginnt sich kreisförmig auszubreiten.
  • Typ 5: Am Vertex entsteht eine vollständige Glatze. Der Haarausfall schreitet weiter voran – sowohl nach vorne als auch nach hinten.
  • Typ 6 und 7: Es ist eine Glatze entstanden, die den gesamten Kopf umfasst.

Betrachten Sie die schematische Darstellung, die bei einer Person mit Haarausfall vom Norwood-Typ 5 die korrekten Haarwuchsrichtungen vor einer Haartransplantation zeigt.

Vor der Haartransplantation an der Tonsur: sichtbare Ausdünnung am Wirbel, geplant zur Wiederherstellung.

Wer im Tonsurbereich Haarausfall erlebt, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass es am gesamten Kopf zu Haarverlust kommt. Mit anderen Worten: Bei Personen mit Haarausfall vom Typ 3 oder 4 muss nicht immer eine Progression zu Typ 5, 6 oder 7 erfolgen.

Was ist eine Haartransplantation im Tonsurbereich?

Bei Haarausfall im oberen Teil des Kopfes – dem sogenannten Kronenbereich – bezeichnet man die Verpflanzung kräftiger Haare aus der Spenderregion in die ausgedünnte oder bereits kahle Fläche als Vertex- bzw. Tonsurtransplantation. Der aus dem Lateinischen stammende Begriff „Vertex“ bezeichnet den höchsten und obersten Punkt des Kopfes.

Für wen eignet sich eine Haartransplantation im Tonsurbereich (Krone)?

  • Kräftige Spenderregion: Für eine Haartransplantation im Tonsurbereich müssen die Haare in der Spenderregion kräftig und in ausreichender Zahl vorhanden sein. Ideale Kandidaten sind Personen, bei denen der Haarausfall ausschließlich den oberen Kopfbereich betrifft und deren Spenderhaare kräftig sind.
  • Wer keinen fortschreitenden Haarausfall mehr hat: Solange der Haarausfall im Tonsurbereich noch andauert, ist es nicht ratsam, sich in diesem Bereich Haare transplantieren zu lassen. Denn sobald die eigenen Haare weiter ausfallen, entsteht ein unnatürliches Erscheinungsbild.
  • Alter: Unter 25 Jahren sollte man keine Haartransplantation durchführen lassen.
  • Norwood-Stadium: Bei ausgedehnten Glatzen wie Typ 6–7 werden die Spenderhaare vermutlich nicht ausreichen, um die Fläche vollständig abzudecken. In diesem Fall ist es wenig sinnvoll, Haare in den hinteren Bereich zu transplantieren. Denn für die große Mehrheit der Betroffenen sind die vordere Haarline und der frontale Bereich am wichtigsten. Werden die Haare im vorderen und oberen Bereich nach hinten gekämmt, können sie die kahlen Stellen dahinter kaschieren.

Phasen einer Vertex-Haartransplantation

Abgesehen von einigen Punkten, auf die man achten sollte, unterscheidet sich eine Transplantation im Tonsurbereich nicht von einer herkömmlichen Haartransplantation. Der Eingriff erfolgt in drei Phasen.

1) Beratung und Vorbereitungsphase: Zunächst muss geklärt werden, ob die Person für diesen Eingriff überhaupt geeignet ist. Ihr Arzt wird die Qualität und Kapazität der Haare in Ihrer Spenderregion untersuchen. Wie bereits erwähnt, kann eine Haartransplantation bei fortgeschrittenem Haarausfall wie Norwood 6–7 die falsche Wahl sein. Bei geeigneten Kandidaten wird ein Zugang gelegt und die Spenderregion rasiert, sodass Sie für den Eingriff vorbereitet sind.

2) Entnahme der Grafts aus der Spenderregion: Als Spenderregion wird in erster Linie der kräftige Haarbereich im Nacken zwischen den beiden Ohren bevorzugt. Nachdem die Spenderregion rasiert wurde, wird eine lokale Betäubung vorgenommen. Anschließend werden die Haare mit der FUE-Methode sorgfältig einzeln entnommen.

Bei einer unzureichenden Spenderregion können auch Brust- und Barthaare für eine Tonsurtransplantation verwendet werden.

3) Haartransplantation im Tonsurbereich: Der zu behandelnde Bereich wird lokal betäubt, und die entnommenen Grafts werden einzeln in den geplanten Bereich eingesetzt. Für die Implantation der Haare kommen minimalinvasive Verfahren wie FUE oder DHI zum Einsatz. In der AHD-Klinik bevorzugen wir für diesen Eingriff die DHI-Stifttechnik. Die Dauer des Eingriffs hängt von der Anzahl der zu transplantierenden Grafts ab und kann durchschnittlich 4–7 Stunden betragen.

Vertex-Haartransplantation

Worauf bei einer Tonsurtransplantation geachtet werden muss

  • Wirbelmuster und korrekte Winkel: Die Haare im Tonsurbereich haben ihre ganz eigenen Winkel. Sie verlaufen in einem kreisförmigen Muster, das an eine „Rosenblüte“ erinnert. Bei manchen Personen können sogar zwei verschiedene Wirbel in Spiralform auftreten. In diesem Haarwirbel ändern sich die Winkel um 360 Grad – von oben nach unten. Das heißt, die Haare verteilen sich fächerförmig nach rechts und links. Für ein natürliches Aussehen müssen die Kanäle in diesem Bereich parallel zum natürlichen Haarverlauf angelegt werden. Die Haare sollten also im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn verlaufen. Andernfalls lässt sich kein natürliches Ergebnis erzielen. Aus diesem Grund ist eine Tonsurtransplantation anspruchsvoll, und die Wahl eines erfahrenen, qualifizierten Arztes ist entscheidend. Denn das Anlegen der Kanäle in den richtigen Winkeln erfordert echte Fachkenntnis.

In der folgenden Abbildung sind die natürlichen Haarwuchsrichtungen im Vertexbereich schematisch dargestellt.

Natürliche Haarwuchsmuster am Vertex – der Schlüssel zu einem unsichtbaren Ergebnis.
  • Bestimmung der Richtung: Die Haare unmittelbar oberhalb der Spenderregion sollten nach unten weisen. Daher ist die Liegeposition bei einer Transplantation in den Tonsurbereich wichtig. Der Patient sollte mit dem Gesicht nach unten liegen. Auf diese Weise lassen sich die Grafts leichter in den richtigen Winkeln einsetzen.
  • Dicke der Kopfhaut: Außerdem ist die Kopfhaut im Tonsurbereich dicker als im frontalen Bereich. Beim Anlegen der Kanäle muss die Tiefe sorgfältig geplant werden. Die angelegten Kanäle sollten in einem Winkel von 25–30° zur Kopfhaut verlaufen. Werden die Kanäle in steileren Winkeln angelegt, kann das Ergebnis möglicherweise nicht natürlich und dicht aussehen.
  • Verwendete Technik: Die oben genannten korrekten Winkel lassen sich mit der DHI-Methode mithilfe der sogenannten Implanter-Pens leichter erzielen. Aus diesem Grund bevorzugt die AHD-Klinik bei Haartransplantationen die DHI-Methode. Zudem ist es in diesem Bereich einfacher, mit der Stiftmethode eine transplantation ohne Rasur durchzuführen. Bei einer Haartransplantation ohne Rasur ist es sogar noch einfacher, die Haare parallel zum Eigenhaar des Patienten einzusetzen.
  • Verteilung anderer Körperhaare im Vertexbereich: Wenn Barthaare und Haare vom Hinterkopf gemeinsam verwendet werden, wirkt das Ergebnis natürlicher, wenn diese Grafts gemischt eingesetzt werden.

Halten die transplantierten Haare im Tonsurbereich?

Die Anwachsrate bei Transplantationen im Tonsurbereich ist im Vergleich zum vorderen Bereich relativ geringer. So liegt die Anwachsrate der Haare im vorderen Bereich beispielsweise bei 85–90 %. Im Vertexbereich kann diese Anwachsrate dagegen durchschnittlich bei etwa 70 % liegen. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Gefäßversorgung im Vertexbereich geringer ist als im vorderen Bereich. Da die Nährstoffversorgung dort also etwas schwächer ausfällt, kann auch die Anwachsrate etwas niedriger ausfallen.

Hinzu kommt: Werden in diesen Bereich zu wenige Grafts transplantiert, kann bei den Patienten nach 7–8 Monaten folgender Eindruck entstehen: Sie glauben, „die in den Tonsurbereich transplantierten Haare sind nicht gewachsen oder haben nicht gehalten“. Dabei wurden dort von Anfang an weniger Grafts eingesetzt als eigentlich nötig gewesen wären. Nach einer gewissen Zeit gerät in Vergessenheit, dass nur wenige Grafts transplantiert wurden. Deshalb sollten Personen, die sich in diesem Bereich Haare transplantieren lassen möchten, auch die Möglichkeit einer zweiten Sitzung in Betracht ziehen.

Der Heilungsverlauf im Tonsurbereich

Die Situationen, die im Zeitraum nach dem Eingriff auftreten, sind nahezu identisch mit denen einer herkömmlichen Haartransplantation.

In der folgenden Abbildung können Sie das Bild vor einer Haartransplantation im Tonsurbereich mit dem Bild einen Tag danach vergleichen.

Haartransplantation im Tonsurbereich – Wiederherstellung der Dichte am Oberkopf mit natürlichem Wuchs.
  • Schwellung: Bei Transplantationen, die ausschließlich im Tonsurbereich durchgeführt werden, kann nach der Haartransplantation sogar gar keine Schwellung auftreten. Denn die Flüssigkeit, die in die Kopfhaut eingebracht wird, fließt in Richtung Nacken ab, sodass im Gesicht keine deutliche Schwellung entsteht. Der Heilungsprozess ist in der Regel innerhalb von 1 bis 10 Tagen abgeschlossen.
  • Die ersten 10 Tage: Nach dem Eingriff kommt es im Empfängerbereich zu Rötungen und Krustenbildung. Diese verschwinden im Zuge der Haarwäschen spätestens innerhalb von 10 Tagen.
  • Wochen 2–4 (1. Monat): Der Heilungsprozess ist abgeschlossen. Typischerweise beginnen die transplantierten Haare nach 15–20 Tagen auszufallen. Bei einer Transplantation in diesen Bereich kann die Rate des Schockausfalls relativ höher ausfallen. Der Grund dafür ist, dass die Durchblutung im Tonsurbereich geringer ist als im vorderen Bereich.
  • Monate 1–3: Der Schockausfall kann bis zu zwei Monate andauern. Die transplantierten Haare befinden sich unter der Haut in einer Ruhephase, also im sogenannten Ruhestadium.

Ergebnisse vor und nach einer Haartransplantation im Tonsurbereich

Nach dem Schockausfall wachsen die ausgefallenen Haare im Tonsurbereich später nach als die in den vorderen Bereich transplantierten Haare.

  • Monate 3–6: In der Regel sind die ersten Haarwuchsanzeichen ab dem 4.–5. Monat sichtbar. Am Ende des 6. Monats gilt ein durchschnittlicher Haarwuchs von etwa 50 % als normal.
  • Monate 6–12: Im 7. und 8. Monat beschleunigt sich das Haarwachstum, erreicht jedoch noch nicht das gewünschte Niveau.
  • Endergebnis: Um im Vertexbereich ein vollständiges Ergebnis zu erzielen, muss man in der Regel 15–18 Monate abwarten. Das heißt, die in den Tonsurbereich transplantierten Haare können ihr Ergebnis etwa 2–3 Monate später zeigen als die in den vorderen Bereich transplantierten Haare.
haartransplantation tonsur vorher nachher

Welche Erfolgsrate hat eine Haartransplantation im Tonsurbereich?

Folgende Faktoren beeinflussen die Erfolgsrate:

  • Graft-Anzahl: Im Tonsurbereich – dem sogenannten Vertex – ist ein erfolgreiches Ergebnis schwieriger zu erzielen als an der vorderen Haarline. Aufgrund der besonderen Winkel des Vertex werden nämlich mehr Grafts benötigt, um eine gute Dichte zu erreichen. Aus diesem Grund kann eine zweite Sitzung erforderlich sein, um eine bessere Abdeckung zu erzielen.
  • Dichte: Wird die Anzahl der Grafts pro Quadratzentimeter bei der Haartransplantation richtig geplant, steigt auch die Erfolgsrate bei einer Tonsurtransplantation. Mit durchschnittlich 45–50 Grafts pro cm² lässt sich im oberen Bereich eine gute Abdeckung erreichen. Auch die Dicke und die Struktur des Haares spielen für die Abdeckung eine wichtige Rolle. So lässt sich bei Personen mit welligem Haar im Vergleich zu feinem Haar ein dichteres Erscheinungsbild erzielen.
  • Erste Priorität – der vordere Haarbereich: Bei Transplantationen, die sowohl den vorderen Bereich als auch den Tonsurbereich umfassen, wird die Mehrheit der Grafts in der Regel in die vordere Haarline und den Bereich dahinter gesetzt. Denn die meisten Menschen möchten in erster Linie, dass der vordere Bereich geschlossen wird. Dadurch fällt die Anzahl der in den Tonsurbereich eingesetzten Grafts geringer aus. In diesem Fall entsteht dort ein lichteres Erscheinungsbild als im vorderen Bereich. Da inzwischen etwa ein Jahr vergangen ist, wird allerdings meist angenommen, dass die Haare in diesem Bereich nicht gewachsen sind. Das stimmt jedoch nicht. Denn tatsächlich wurden in den Tonsurbereich nicht genügend Grafts eingesetzt.
  • Wahl eines qualifizierten Haarchirurgen: Um im Tonsurbereich erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen, ist auch die Wahl des richtigen Arztes von großer Bedeutung. Sehen Sie sich dazu die Vorher-Nachher-Ergebnisse der Klinik an, bei der Sie eine Haartransplantation in Erwägung ziehen. Prüfen Sie, falls vorhanden, Empfehlungen und Beschwerden über die Klinik. Besonders in Foren lohnt es sich, die Kommentare über den Arzt und die Klinik zu lesen, bevor Sie Ihre Entscheidung treffen. Denn die Erfahrungsberichte, die Menschen in Foren teilen, sind in der Regel realistisch und unvoreingenommen.

Preise für eine Tonsurtransplantation

Die allgemeinen Faktoren, die die Kosten einer Haartransplantation beeinflussen, gelten auch hier.

  • Graft-Anzahl: Die Kosten des Eingriffs richten sich nach der Anzahl der Grafts.
  • Verwendete Technik: Auch die Kosten unterscheiden sich je nach FUE- oder DHI-Methode. Die DHI-Technik ist stets teurer. Dafür ist die Erfolgsquote höher.
  • Markenwert des Arztes und der Klinik: Qualifizierte Haarchirurgen verlangen für Haartransplantationen grundsätzlich höhere Honorare.
  • Land und geografische Lage: Haartransplantationen in der Türkei sind im Vergleich zu Europa und den Vereinigten Staaten preislich günstiger.

In der Türkei können Sie eine Haartransplantation im Tonsurbereich durchschnittlich zu einem Preis zwischen 2.000 und 5.000 Euro durchführen lassen.

In den Vereinigten Staaten liegt der Preis bei 5.000–20.000 USD, in Deutschland zwischen 5.000 und 11.000 Euro.

In unserer Klinik gibt es für den Vertexbereich keine abweichende Preisregelung.

Erfahrungsberichte zufriedener Patienten zur Tonsurtransplantation

Wenn Sie in der AHD-Klinik mit Patienten sprechen möchten, die sich ebenfalls Haare im Tonsurbereich transplantieren lassen haben und erfolgreiche Ergebnisse erzielt haben, kontaktieren Sie uns bitte unter der Telefonnummer +90 533 154 1858.

Wir können Ihnen ein Live-Gespräch mit unseren Patienten vermitteln, die ihre Zustimmung zum Austausch und zur Weitergabe ihrer Erfahrungen gegeben haben. Für unsere ausführlichere Vorher-Nachher-Fotogalerie können Sie sich ebenfalls gerne an uns wenden.

Häufig gestellte Fragen

Bei Personen im Norwood-Stadium 4–5 sind für den Tonsurbereich in der Regel 2.000 Grafts ausreichend. Die Lichtung im Tonsurbereich ist meist kreisförmig. Vor der Haartransplantation wird die Größe der kreisförmigen Fläche mit der Formel (π·r²) bestimmt. Anhand dieser Größe wird die Anzahl der Grafts berechnet, die aus der Spenderregion entnommen werden. Je nach Größe der kreisförmigen Fläche kann die erforderliche Graft-Anzahl zwischen 1.000 und 3.000 liegen.
Die Geschwindigkeit des Haarausfalls und das Alter der Person sind wichtige Faktoren bei einer Tonsurtransplantation. In jungen Jahren ist eine Haartransplantation wenig sinnvoll. Denn die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Haarausfall in den folgenden Jahren weiter fortschreitet, und möglicherweise bleiben nicht genügend Spenderhaare für den vorderen Bereich übrig. Deshalb sind Personen ab 35–40 Jahren die idealen Kandidaten für eine Tonsurtransplantation. In Anbetracht Ihrer Spenderkapazität, Ihres Alters und der Geschwindigkeit Ihres Haarausfalls sollten Sie realistische Erwartungen an den Tonsurbereich haben.
Wenn die Haartransplantation mit der Stifttechnik durchgeführt wird, ist es nicht erforderlich, die Haare im Vertexbereich zu rasieren. Eine Transplantation ohne Rasur kann sogar vorteilhafter sein. Denn auf diese Weise lassen sich die Haare leichter in parallelen Winkeln zum Eigenhaar des Patienten einsetzen.
In diesem Fall ist es die ideale Lösung, auf der Seite zu schlafen. Mit zwei Kissen in einer erhöhten Position kann verhindert werden, dass die Haare während des Schlafs geschädigt werden.
Wenn Sie bei Haarausfall im Tonsurbereich für eine Haartransplantation geeignet sind, stehen die Chancen auf ein erfolgreiches Ergebnis gut. Dafür sollten Sie sich an einen erfahrenen Haarchirurgen oder einen Dermatologen wenden. Darüber hinaus können medizinische Behandlungen wie Finasterid, Minoxidil und PRP sowohl bei Haarausfall als auch beim Ergebnis der Haartransplantation nach dem Eingriff einen positiven Beitrag leisten. Beachten Sie jedoch: Solche medizinischen Behandlungen wirken nur, solange sie angewendet werden. Setzen Sie das Medikament ab, kehrt der ursprüngliche Zustand zurück. Bei geringem Haarwuchs aufgrund eines Graft-Mangels kann SMP (Scalp Micro Pigmentation) als alternative Lösung in Betracht gezogen werden, um die Dichte zu erhöhen.
Die Dauer des Eingriffs hängt von der Anzahl der Grafts ab. Wenn nur im Vertexbereich 1.000 Grafts transplantiert werden, ist der Eingriff in 2–3 Stunden abgeschlossen. Bei 2.000 Grafts kann er durchschnittlich 4–5 Stunden dauern.

In unserer in der Türkei für ihre Erfahrung bekannten Klinik bieten wir individuelle Lösungen an.

Mit einem Beratungstermin bei der AHD Clinic können Sie die für Sie am besten geeigneten Haartransplantationsoptionen besprechen.

Wenn Sie eine Haartransplantation in der Türkei in Erwägung ziehen, vereinbaren Sie eine kostenlose Beratung mit der AHD-Klinik und informieren Sie sich über unsere Preise. Die Vorher-Nachher-Ergebnisse der AHD-Klinik geben Ihnen einen realistischen Eindruck.

Dr. Hakan Doğanay
Dr. Hakan Doğanay

Dr. Hakan Doğanay, Gründer der AHD Haartransplantationsklinik, schloss sein Medizinstudium 1993 an der Medizinischen Fakultät der Selçuk-Universität ab. Im Jahr 2003 begann er mit der Durchführung von Haartransplantationen und hat seitdem über 10.000 erfolgreiche Eingriffe vorgenommen. Dr. Doğanay ist Mitglied zahlreicher internationaler Fachgesellschaften für Haarrestauration, darunter AHLA, ISHRS und IAHRS. In der Türkei zählt er zu den Pionieren der Choi-Implanter-Pen-Technik.